Die Kleidermotte ist ein weltweit verbreiteter Textilschädling.

Aussehen

Die Flügel der Kleidermotte haben eine Spannweite von rund eineinhalb Zentimetern. Die vorderen Flügel glänzen goldgelb, die hinteren sind graugelb gefärbt. Die Larven sind etwa einen Zentimeter lang, gelblichweiß und haben einen braunen Kopf.

Entwicklung

Die Weibchen legen bis zu 200 Eier entweder einzeln oder in kleinen Gruppen an rauen Oberflächen oder in Falten ab. Bei Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius schlüpfen innerhalb weniger Tage die Larven, die sich mit Wollfäden und Exkrementen einen Köcher spinnen. Als erwachsener Falter nimmt die Kleidermotte keine Nahrung mehr auf.

Vorkommen und Bedeutung

Die Kleidermotte lässt sich an trockenen und warmen Standorten nieder und frisst Löcher in Textilien. Die Raupen können nur Fasern tierischen Ursprungs sowie Mischfasern verdauen. Baumwolle wird nicht verwertet. Verschmutzte Materialien werden bevorzugt befallen.

Schaden

Die Kleidermotte ist insbesondere in Kleiderschränken anzutreffen. Sie ernährt sich von Kleidung, Wolldecken, Teppichen, Bodenbelägen und Dämmstoffen und gilt als Textilschädling.