Der Gemeine Speckkäfer ist ein häufig anzutreffender Vorratsschädling.

Aussehen

Der Gemeine Speckkäfer ist sieben bis neuneinhalb Millimeter lang und schwarz gefärbt. Auf seinen Flügeln befindet sich ein gezacktes gelbgraues Querband mit schwarzen Flecken. Die behaarten Eilarven sind weiß mit rotbraunen Rückenplatten.

Entwicklung

Die Weibchen legen bis zu 200 Eier in sechs bis acht Gruppen in der Nähe einer geeigneten Nahrungsquelle ab. Optimale Bedingungen finden sie bei etwa 25 Grad Celsius. Die Entwicklungszeit bis zum erwachsenen Tier beträgt etwa einen Monat, die Lebensdauer mehrere Monate. Die Larven sind in der Lage, sogar Haare und Federn zu verdauen.

Vorkommen und Bedeutung

Der Gemeine Speckkäfer ernährt sich von Tierkadavern, weshalb er eine wichtige Rolle im Ökosystem spielt. In menschlicher Umgebung ernährt er sich von Lebensmitteln.

Schaden

Knochen, Därme, Käse, Räucherwaren, Kakaobohnen oder trockenes Tierfutter sind die bevorzugten Nahrungsquellen des Gemeinen Speckkäfers. Er gilt daher als Vorratsschädling, der darüber hinaus auch feste Materialien wie Kork, Holz oder Styropor beschädigen kann.